So funktioniert's
Fairwind schaut nicht aufs Wetter an einem Ort, sondern auf das Wetter dort, wo du gerade bist, wenn du dort bist.
Raum und Zeit
Deine Route wird in Abschnitte von etwa 250 Metern geteilt. Für jeden Abschnitt rechnet Fairwind aus, wann du ihn erreichst, und schaut genau für diese Minute ins Regenradar. Das passiert für jede Startzeit der nächsten Stunde im Fünf-Minuten-Takt. So entsteht die Empfehlung, ob sich Warten lohnt.
Woher die Daten kommen
- Regen: Radar-Nowcast des Deutschen Wetterdienstes (Produkt RV), 1 × 1 km, alle 5 Minuten, bis zwei Stunden voraus. Abgerufen über Bright Sky.
- Wind, Böen, Temperatur: DWD-Modell ICON-D2 über Open-Meteo, in 15-Minuten-Schritten.
- Route und Höhe: BRouter auf Basis von OpenStreetMap.
Wie die Ampel entscheidet
- Freie Fahrt
- Trocken, Gegenwind unter etwa 15 km/h, keine starken Böen.
- Aufpassen
- Leichter Regen auf einem Teil der Strecke, deutlicher Gegenwind oder Böen ab etwa 40 km/h.
- Lieber nicht
- Kräftiger Regen, lange im Nassen, Sturmböen oder Gewitter.
Wie empfindlich du bist, stellst du in den Einstellungen ein. Die Schwellen verschieben sich dann.
Wind und Steigung
Aus deinem Reisetempo leitet Fairwind ab, mit wie viel Kraft du fährst. Gegenwind und Steigung bremsen dich, Rückenwind und Gefälle helfen. Die Fahrzeit ist deshalb eine physikalische Schätzung, keine Messung. Ampeln und Stopps kennt das Modell nicht.
Wo die Grenzen liegen
- Das Radar schaut zwei Stunden voraus. Großflächiger Regen lässt sich damit gut vorhersagen.
- Sommerschauer und Gewitter entstehen oft innerhalb von Minuten. Das kann kein Dienst genau vorhersagen. Fairwind sagt dir dann „Sicherheit gering“.
- Am zuverlässigsten ist der Blick kurz vor der Abfahrt.
- Fairwind deckt nur Deutschland ab, weil das DWD-Radar an der Grenze endet.